Fast fünf Monate nach der Eröffnung ist der MILA Mitmach-Supermarkt in der Vivenotgasse 29 in 1120 Wien schon deutlich gewachsen. Seit dem Start am 10.10.2025 ist die Mitgliederzahl von 1.000 auf 1.400 gestiegen – ein Plus von 40 Prozent.
Besonders viele neue Mitglieder kommen aus Meidling und den angrenzenden Bezirken. Das zeigt: Das Modell wird angenommen – als konkrete Antwort auf steigende Lebensmittelpreise.
Julianna Fehlinger, Co-Geschäftsführerin von MILA: „Dieser starke Zuspruch zu MILA freutuns sehr. Der Mitmach-Supermarkt lebt von seinen Mitgliedern. Nur so kann das Modell gut funktionieren. Deshalb werden wir bis Ostern ein vielfältiges Programm für Interessierte anbieten, um MILA noch breiter bekannt zu machen.“
Mehr Mitglieder, mehr Sortiment, mehr Mitbestimmung
Auch das Sortiment wächst stetig. Zum Start führte der MILA Mitmach-Supermarkt rund 2.500 Produkte. Mittlerweile sind es bereits 3.800 Artikel. Neue Lieferant*innen sind dazugekommen, darunter etwa „El Tamiso“, eine Bio-Genossenschaft aus Italien, die auch im Winter frisches Gemüse liefert.
Rund 85 Prozent des Sortiments sind Bio-Produkte.
Gleichzeitig führt MILA bewusst auch konventionelle Produkte, damit man beim Einkauf alles, was man braucht, unter einem Dach findet. Leistbarkeit bleibt dabei ein zentrales Prinzip. Das Sortiment wird von den MILA-Mitgliedern mitgestaltet. Über 750 Sortimentsvorschläge wurden seit der Eröffnung von Mitgliedern eingebracht. Das Credo : Mitbestimmung ist bei MILA kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis.
Preisvergleich mit 80 Produkten: MILA oft günstiger als Diskonter
Wenige Wochen nach dem Start vergangenen Herbst haben MILA-Mitglieder 80 Produkte aus dem MILA-Sortiment mit fünf Supermärkten im direkten Umkreis verglichen: einem Diskonter, zwei großen Supermarktketten, einem Bio-Fachgeschäft und einem Asia-Supermarkt.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Bio-Obst und Bio-Gemüse vielfach sogar unter Diskonter-Preis-Niveau
- Asia-Sortiment oft 20 % bis 40 % günstiger als im Fachhandel
- viele Bio-Produkte im Vergleich zu Bio-Läden 20 % bis über 50 % günstiger
Wer bei MILA Mitglied ist, arbeitet im Supermarkt mit. So bleiben die Personalkostengering, wodurch niedrigere Preise möglich sind.
Transparentes Preis-Modell statt Profite
MILA arbeitet mit einem klaren Prinzip: 30 Prozent Rohaufschlag auf den Einkaufspreis. Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern bleiben im Betrieb. „Für uns stehen Transparenz, Leistbarkeit und gute, geschmackvolle Lebensmittel im Mittelpunkt. Wir arbeiten nicht für Luxus für wenige, sondern für gutes Essen für viele. Unsere Mitglieder wissen genau, wie unsere Preise entstehen – diese Transparenz schafft Vertrauen“, sagt Co-Geschäftsführer David Jelinek
Erfolgsmodell mit Perspektive: Bis Ostern 1550, mittelfristig 2.000 Mitglieder
Mit aktuell 1.400 Mitgliedern ist MILA auf Wachstumskurs. Für langfristige wirtschaftliche Stabilität braucht der Supermarkt über 2.000 Mitglieder. Deshalb startet MILA jetzt eine Mitglieder-Kampagne, um bis Ostern 150 neue Mitglieder zu gewinnen. „Die letzten Monate zeigen klar: Je mehr Menschen mitmachen, desto stärker wird der Effekt – für günstige Preise, frisches Sortiment und wirtschaftliche Stabilität. Unser Modell wächst mit jedem Mitglied. MILA-Mitglied werden zahlt sich wirklich aus“, so die Geschäftsführung uni sono.
Forerunners Network meint dazu:
Eine klassische Story für uns. Neue Wege zu gehen, gerade im Thema gesunde Ernährung zu einem vernünftigen Preis – und dafür seine Arbeitskraft in die Waagschale zu werfen, das ist top!
Für die breite Nahrungsmittelversorgung in ganz Österreich ist das keine Option, aber vielleicht auch ein Modell für kleinere Orte, denen der Nahversorger fehlt. Bitte more of the same.
In Kürze, der MILA Podcast: Wir haben bereits vor Wochen ein Interview mit der MILA Sprecherin, Brigitte Reisenberger aufgenommen. Der Podcast erscheint, nach unserem Podcast Relaunch am 11. 3. 2026




