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Nachhaltigkeit beginnt im Kreditbuch: Warum Banken ihre Kund:innen neu lesen müssen

Nachhaltigkeit wird für Banken dort ernst, wo sie über Kredite, Risiken und Refinanzierung entscheidet. ESG-Experte Stefan Selden erklärt, warum Umweltfragen bereits tief in der Finanzwirtschaft angekommen sind, weshalb Governance vertrautes Terrain ist – und wo ihre Kreditportfolios noch blinde Flecken haben.

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Podcast11.11.2022

Eine Bank kann im eigenen Haus sorgfältig organisiert sein und beim größten Nachhaltigkeitshebel trotzdem im Dunkeln tappen. In der im November 2022 veröffentlichten Podcastfolge zieht Stefan Selden genau diese Trennlinie. Auf einer Skala von eins bis zehn gab er österreichischen Banken für den eigenen Betrieb sinngemäß eine Acht. Beim Verständnis ihres Kreditportfolios sah er sie dagegen eher bei drei.

Seldens Zahl ist eine zugespitzte Diagnose, kein Branchenranking: Regeln, Kontrollen und Datenschutz gehören seit Langem zum Bankgeschäft. Wesentlich schwieriger ist die Frage, welche Umwelt- und Sozialrisiken in den finanzierten Unternehmen stecken. Damit verlagert sich ESG vom Nachhaltigkeitsbericht dorthin, wo Banken tatsächlich Wirkung entfalten – in die Bewertung von Geschäftsmodellen, Sicherheiten und Krediten.

Selden bringt dafür viele Jahre Erfahrung im Bankwesen und in der Beratung mit, besonders bei Unternehmenskrediten. Im Gespräch erklärt er ESG deshalb nicht als moralisches Zusatzprogramm, sondern aus der Perspektive des Risikomanagements. Gerade das macht seine Sicht praktisch: Nachhaltigkeit muss in einer Bank nicht gegen wirtschaftliche Logik durchgesetzt werden. Sie wird relevant, weil sie wirtschaftliche Risiken verändert.

Drei Kräfte bringen ESG in die Bank

Selden nennt drei Gruppen, die das Thema in die Finanzwirtschaft tragen. Zunächst fragen Kundinnen und Kunden nach nachhaltigen Fonds, Anleihen und anderen Veranlagungen. Banken müssen damit passende Produkte bereitstellen und sich fragen, welche Veranlagungen diesem Anspruch entsprechen. Denn bevor ESG-Kriterien klarer gefasst wurden, ließ sich der Begriff „nachhaltig“ sehr flexibel auslegen.

Der zweite Impuls kommt von Aufsicht und Regulierung. In Seldens Darstellung ging es dabei nicht allein darum, die politische Transformation zu unterstützen. Die Finanzmarktaufsicht und andere Institutionen erwarteten von Banken, Nachhaltigkeitsrisiken als reale Geschäftsrisiken zu behandeln. Finanziert eine Bank ein Unternehmen, dessen hoher CO₂-Ausstoß das Geschäftsmodell künftig unter Druck setzt, kann daraus ein Kreditrisiko werden. Liegt eine Sicherheit in einem künftig stärker hochwassergefährdeten Gebiet, muss auch das in die Bewertung einfließen.

Drittens stellen Investorinnen und Investoren Fragen. Sie wollen wissen, wie nachhaltig eine Bank arbeitet und ob sie die damit verbundenen Risiken im Griff hat. Nach Seldens Einschätzung konnte ein Bestand an grünen Krediten zudem die Refinanzierung einer Bank erleichtern. ESG wirkt damit von beiden Seiten: bei der Vergabe von Kapital und bei der Beschaffung jenes Geldes, das Banken dafür benötigen.

Das E steht für mehr als CO₂

Beim Umweltteil von ESG dominiert häufig der Klimaschutz. Selden warnt jedoch vor einer zu engen Sicht. Zum „E“ zählen im Gespräch auch Wasserverbrauch, Grundwasser, Abfallwirtschaft, Biodiversität und die Emissionen langer Transportwege. Regionalität kann deshalb eine Umweltfrage sein, ohne dass sie automatisch jede andere Dimension eines Produkts beantwortet.

Für Banken bedeutet diese Breite, genauer hinzusehen. Wie abhängig ist ein Unternehmen von Energiepreisen oder Einspeisetarifen? Was kann ein hoher CO₂-Ausstoß für seine künftige Marktposition bedeuten? Und welchen Wert behält eine Sicherheit in einem hochwassergefährdeten Gebiet? Die Antwort lässt sich nicht aus einem grünen Etikett ableiten. Sie verlangt eine Prüfung des konkreten Unternehmens und seines Geschäftsmodells.

Gerade bei Krediten wird sichtbar, warum Banken eine besondere Rolle haben. Sie müssen nicht nur die direkte Umweltbilanz des eigenen Betriebs kennen. Sie müssen verstehen, welche Risiken sie über ihre Kundschaft mitfinanzieren. Selden beschreibt das als ureigenes Interesse der Bank: Wer langfristig Kapital vergibt, muss abschätzen können, ob das finanzierte Unternehmen und die gestellten Sicherheiten auch künftig tragfähig bleiben.

Nachhaltig heißt nicht automatisch sicher

Eine ebenso einfache wie verführerische Erzählung lautet: Nachhaltige Investments seien stabiler und rentabler. Selden widerspricht der Garantie, nicht aber der Möglichkeit. In den Jahren vor der Aufnahme hatten nachhaltige Fonds teilweise besser abgeschnitten als klassische Produkte. Unklar blieb für ihn jedoch, wie viel davon tatsächlich auf Nachhaltigkeit zurückging und wie viel auf die starke Entwicklung großer Technologieunternehmen, die in manchen Umweltbewertungen günstiger dastanden als Industriebetriebe.

Auch Wind- und Solarenergie zeigen, warum das einzelne Geschäftsmodell zählt. Selden erinnert daran, dass Anlagen früher stark von Einspeisetarifen abhängen konnten. Später profitierten Betreiber von hohen Marktpreisen. Gleichzeitig seien auch Unternehmen der Solarbranche gescheitert. Der Sektor allein ist also kein Sicherheitsversprechen.

Die nüchterne Schlussfolgerung: Anlegerinnen und Anleger müssen sich nicht grundsätzlich zwischen Rendite und Nachhaltigkeit entscheiden. Ein nachhaltiges Unternehmen kann profitabel sein, und ein grünes Investment kann Ertrag bringen. Es bleibt aber ein Investment mit unternehmens- und marktbezogenen Risiken. Für Banken und ihre Kundschaft ersetzt das ESG-Siegel daher nicht die wirtschaftliche Prüfung.

Governance ist vertrautes Terrain, Social die schwierigere Verbindung

Governance klingt abstrakt, vieles davon kennen Banken jedoch seit Jahrzehnten. Geldwäscheprävention, die Prüfung von Kundinnen und Kunden, Korruptionsrisiken, Kontrollfunktionen und das Vier-Augen-Prinzip gehören zum etablierten Instrumentarium. Auch die Abhängigkeit eines Unternehmens von einer einzigen Schlüsselperson ist für die Kreditprüfung relevant: Fällt diese Person aus oder misslingt eine Übergabe, kann das Unternehmen an Stabilität verlieren.

Hinzu kommt der Umgang mit Daten. Selden ordnet Datenschutz, Compliance und Transparenz der Governance-Säule zu. Ein Datenleck kann die Reputation eines Unternehmens beschädigen, Kundschaft kosten und damit auch für finanzierende Banken relevant werden. Banken verfügen zwar über eine ausgeprägte Kultur des Schutzes sensibler Finanzdaten. Zugleich müssen sie bei moderner IT und Cloud-Lösungen immer wieder zwischen Flexibilität und Sicherheit abwägen.

Die Social-Säule war aus Seldens Sicht zum damaligen Zeitpunkt schwerer unmittelbar mit Kreditrisiken zu verbinden. Er hielt soziale Fragen ausdrücklich für wichtig, sah den Umweltteil in Banken und Regulierung aber höher priorisiert. Personalthemen zeigen, dass die Grenzen ohnehin nicht sauber verlaufen: Reisemanagement berührt Umweltfragen, Diversität, Arbeitssicherheit und Menschenrechte gehören zum sozialen Bereich, während Führungskultur und gelebte Kontrollen Governance prägen.

Der blinde Fleck liegt im finanzierten Portfolio

Seldens Diagnose führt zurück zum Widerspruch am Beginn. Im eigenen Betrieb waren Banken seiner Einschätzung nach vergleichsweise gut aufgestellt. Der Nachholbedarf lag dort, wo sie verstehen müssen, was bei ihren Kundinnen und Kunden passiert: Wie viel CO₂ finanziert die Bank? Welche Geschäftsmodelle geraten unter Druck? Welche Informationen fehlen, um Risiken belastbar zu beurteilen?

Diese Fragen machen ESG zu einer Daten- und Kreditaufgabe. Entscheidend ist besseres Wissen über das Portfolio. Banken müssen nach Seldens Diagnose verstehen, was sich bei ihren Kundinnen und Kunden abspielt und wie viel CO₂ sie finanzieren. Erst dann können sie die damit verbundenen Risiken in der Kreditprüfung berücksichtigen. Das war 2022 ein noch junges Arbeitsfeld, wie Selden betonte – und eines, das die Branche über Jahre beschäftigen werde.

Die Rolle der Banken ist dabei weniger jene einer moralischen Instanz als die einer sorgfältigen Risikoprüferin und Finanzierin. Sobald Umwelt, Soziales und Unternehmensführung die Zahlungsfähigkeit, den Wert von Sicherheiten oder die Refinanzierung beeinflussen, gehören sie ins Kerngeschäft. Nachhaltigkeit beginnt dann nicht beim grünen Folder, sondern beim präziseren Blick in das Kreditbuch.


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[00:00] Hallo und gratuliere dir. Du bist bei Forerunners Network gelandet. Good People, Good Stories statt täglich neuer Skandale. Also, besuche unsere Homepage. Dort triffst du viel mehr gute Dinge als sonst irgendwo. Lösungen, Ideen und Innovationen, Masterclasses und die besten Stories zum Wandel. Werde auch du ein Forerunner und besuche uns auf forerunners.network. Und jetzt viel Spaß beim Podcast. Für Menschen, die neue Wege gehen. Für Menschen, die neue Wege gehen. Herzlich Willkommen bei einem Podcast von Forerunners Network. Bei mir sitzt heute Stefan Selden. Freue ich mich ganz besonders, dass er hier bei uns ist. Stefan ist nicht nur ein Freund von Forerunners Network, sondern auch ein Freund von Forerunners Network. Bei mir sitzt heute Stefan Selden. Freue ich mich ganz besonders, dass er hier bei uns ist. Stefan ist nicht nur ein Freund von Forerunners Network, ein Fan von Forerunners Network, sondern eben auch ein ESG-Fachmann.

[01:06] Und wir freuen uns, dass er jetzt öfters im Jahr bei uns sowohl bei einem Podcast als auch als Autor zu Gast sein wird. Lieber Stefan, erzähle mal unseren Hörerinnen in dem Fall ein bisschen was über dich, über deine Karriere und warum du befugt bist, uns jetzt zum Thema Finance im Sinne von ESG und Nachhaltigkeit Auskunft zu geben. Ja, hallo Christoph. Danke vielmals für die Einladung. Freue mich sehr, dass ich hier bin und oft hoffentlich hier sein kann. Befugt? Warum ich befugt bin? Ich habe einen Bankenhintergrund. Also ich habe ab 2005 ungefähr in Banken gearbeitet. Das heißt in der Unikredite in Friedenszeiten sozusagen und dann Finanzkrise. Da war ich dann in Kasachstan ein paar Jährchen. Ich hatte die Bank Austria eine schwierige Tochter, für die ich gearbeitet habe. Bin dann in die Hypoal bei Adria, als sie verstaatlicht wurde. Habe dort ein paar Jährchen gearbeitet, war dann kurz Risikovorstand von dem, was als Positives dort übergeblieben ist.

[01:59] Und mache seitdem Bankenberatung im weiteren Sinne. Vor allem immer was mit Kredit zu tun hat und hauptsächlich was mit Unternehmenskrediten zu tun hat. Und die letzten zweieinhalb Jahre sehr stark im ESG-Bereich. Ob mich das befugt, ist die Frage. Aber nachdem ESG in der Breite ein doch ein neueres Thema ist, glaube ich, kann ich ein, zwei Sachen dazu sagen. Du nimmst dir jetzt natürlich eine Frage von meinem Zettel vorneweg. Warum arbeitest du jetzt im ESG-Bereich? Es scheint eine Welle zu sein, aber was macht ein Banker mit dem Thema Environment, Social Governance? Wenn man jetzt mit Nachhaltigkeitsberatern, mit eingesessenen Nachhaltigkeitsberatern redet, die sagen, dass jetzt viele Banker zu Ihnen kommen und sagen, sie wollen auch etwas mit Nachhaltigkeit machen. Und die sagen halt, das ist nett, aber du kannst halt noch nichts in der Nachhaltigkeit. Einige steigen aber um. Es ist ein bisschen der Wunsch, glaube ich, also bei mir zumindest, ist es auch der Wunsch,

[02:53] das, was ich gelernt habe, mit dem zu verbinden, wo ich glaube, wo man jetzt Zeit investieren sollte. Einfach, weil es ein Generationenthema ist. Und irgendwie ist es doch schön, wenn man das, was man eh schon kann oder halbwegs kann, mit etwas verbindet, wo man glaubt, dass es auch wirklich einen Sinn hat. Und das sehe ich bei der Nachhaltigkeit absolut so. Und nebenbei ist es natürlich jetzt schön, dass das jetzt so ein breiter Trend ist, der so in den Banken wirklich Relevanz hat. Kommen wir vielleicht noch dazu. Damit ist es schön, in dem Bereich zu arbeiten. Deswegen habe ich mich jetzt in den letzten zwei, zweieinhalb Jahren bemüht, da tiefer hineinzukommen und jetzt doch einige Sachen da gemacht, wo ich ein bisschen was aus dem Nähkästchen plaudern kann. Warum muss jetzt prinzipiell die Finanzwirtschaft das Thema ESG und Nachhaltigkeit ernster nehmen als zuvor?

[03:37] Das ESG als Wort kommt ja sogar aus der Finanzwirtschaft, aber ein bisschen aus einer anderen Ecke, aus der ich komme, kommt ja von der Investitionsseite. Das hat sich ja daher entwickelt, dass man irgendwie begonnen hat, nachhaltiges Investieren. Da gab es irgendwie Social Responsible Investing und solche Themen. Und dann, ich glaube, ein Schweizer hat das Wort dann erfunden in irgendeinem Report einmal. Und da hat dann gesagt, okay, das war das Wort, dieses Akronym, Environmental, Social und Governance. Also kommt es in einer gewissen Form aus der Finanzwirtschaft, aber eher aus der Veranlagungseite. Dort hat es begonnen, dass man sagt, okay, ich will in grüne oder in nachhaltige Fonds oder Wertpapiere veranlagen. Da ist auch viel Schindluder damit getrieben worden, weil halt dann sehr flexibel auslegbar war. Was ist nachhaltig? Nachhaltig konnte man für sich selber definieren. Mit ESG wurde es ein bisschen klarer.

[04:26] Und jetzt sitzen viele Regulatoren und Ähnlichem auch drauf. Und da komme ich jetzt ein bisschen zu der Frage, warum es in Banken jetzt ein Thema wird. Erstens wollen sie ihre Kunden. Also das ist ein ganz starker Punkt. Ich habe es mir erst heute wieder angeschaut. 28 Prozent der Investments in Österreich 2021 waren in nachhaltige Fonds. Und da war ein ganz großer Teil daraus von Privatanlegern. Also die Leute wollen, wenn sie es sich aussuchen können, in grüne Assets investieren. Damit muss ich als Bank mir überlegen, wo kriege ich die her? Wie kann ich dort den Bedarf befriedigen? Also der Kunde möchte es. Auf der anderen Seite der Regulator, also die Finanzmarktaufsicht, die Europäische Zentralbank und Ähnliche, wollen, dass die Banken sich mit diesem Thema mehr auseinandersetzen. Erstens, weil sie die Agenda, Green Deal und Ähnliches haben, dass sie quasi hier die Transformation unterstützen.

[05:15] Aber auch zum Beispiel die Finanzmarktaufsicht und der Regulator sagt doch, da kommen Risken aus diesem Thema, wenn du es nicht machst. Also die sehen es jetzt nicht aus einer Weltverbesserungssicht. Jetzt kann ich irgendwie ins Lächerliche gezogen, sondern die sagen einfach, das ist ein relevantes Risiko, das hier besteht. Wenn du Unternehmen finanzierst, die sich nicht drum scheren, wie viel CO2 sie produzieren, sind die vielleicht in 5 bis 10 Jahren aus dem Markt. Wenn du Sicherheiten nimmst, die in irgendwelchen Hochwassergebieten der Zukunft entstehen, damit musst du dich auseinandersetzen als Bank. Also die Bank aus ihrem ureigenen Interesse auf der Kreditseite muss verstehen, welche Risken gibt es dort. Und last but not least, die Investoren in Banken wollen auch das Thema Nachhaltigkeit sehen. Auch nicht nur, weil sie Altruisten sind, sondern auch, weil sie dort Risken sehen. Und wiederum, zum ersten Thema zurück,

[06:01] die Investoren in Banken haben ja wieder Investoren hinter sich. Das sind dann am Ende Pensionskassen, wer auch immer. Sind Leute dahinter, die wollen auch wieder irgendwie grüne Investments haben. Sprich, die sagen, okay, ich suche mir die Bank, die grüner ist. Da will ich lieber hinein investieren. Ich frage die Bank, was machst du im Thema Nachhaltigkeit? Hast du auch diese Risken im Griff? Das heißt, Veranlagungsseite, der Kunde, der Geld veranlagen will, kommt zur Bank, fragt sie zur Nachhaltigkeit. Der Regulator sagt zur Bank übrigens, erstens will ich, dass du dich mit dem Thema zeneinandersetzt aus Risiko gründen. Und drittens, der Investor fragt auch. Und indirekt dazu ist es eben auch so, damit wird es interessant, in dem Bereich etwas zu machen. Auch kreditsseitig. Banken machen ja Veranlagung. Also du kannst dein Geld dort hinlegen und du kannst dir Geld von dort holen.

[06:44] Die Banken versuchen jetzt auch, Unternehmen zu investieren, die in die Richtung grün gehen, damit sie im Hintergrund dann wieder Investoren suchen können, die ihnen dabei Funding geben, also Refinanzierung. Und damit, wenn du grüne Kredite hast, du hast es dir leichter, kannst du billigeres Geld hineinholen als Bank. Also es gibt viele Punkte, wie es in Banken hineinzieht. Und auf der Versicherungsseite zum Beispiel, Finanzwirtschaft ist ja nicht nur Banken, kommt das Thema auch stark. Es wird auch viel diskutiert. Die EU-Taxonomie, CO2, Dekarbonisierungspfade, das ist jetzt schon wirklich in aller Munde. Jetzt einmal weg von den Millionen, Billionen der EU, von den Milliarden. Du hast mich jetzt auf etwas gebracht, nämlich der kleine private Investor, der sich jetzt sagt, okay, jetzt habe ich keine Ahnung, den Immofonds oder sonst irgendwo angelegt. Ich behaupte jetzt einmal, der kommt zur Bank und möchte einen Fonds haben

[07:41] oder eine Anleihe der Aktien von Unternehmen, die performen. Logischerweise, du willst ja, dass das mehr wird. Kann ich mir das bei den Green Fonds, Green Loans, Green Bonds, was auch immer, jetzt auch wirklich erwarten, dass das passiert? Also da gab es lange Diskussionen. Also bis vor einem Jahr haben dann vor allem auch die Leute aus der Nachhaltigkeitsbranche gesagt, Nachhaltigkeitsfonds sind stabiler als klassische Fonds und klassische Investitionen. Da konnte man auch in gewissen Indizes diesen Vergleich auch führen. Da hat man gesehen, dass die eigentlich stabiler performen. Dann ist aber die Frage gewesen, hat das wirklich mit Nachhaltigkeit zu tun oder sind das ein bisschen Zufälle? Weil zum Beispiel viele von diesen Tech-Aktien, die ja durch die Decke gegangen sind in den letzten 15 Jahren, waren nachhaltiger als klassische Industrieaktien. Nicht deshalb, weil sie nachhaltig waren, sondern weil sie halt Tesla, Google,

[08:34] wie auch immer, also Unternehmen, die jetzt weniger Fabriken haben und irgendwie CO2 in die Luft blasen. Bei Tesla ist das ein bisschen mit Abstrichen. Aber wenn ich jetzt Google nehme, wenn ich Facebook nehme, das sind Unternehmen, die also CO2-mäßig besser darstellen, als wenn ich jetzt einen Industrieanlagenhersteller habe. Also ist die Frage, sind die Tesla besser, weil sie nachhaltig sind oder weil die einfach generell ein Trend waren. Aber grundsätzlich konnte man sagen, man konnte auch mit Nachhaltigkeit gut Geld verdienen. Jetzt in den letzten Monaten wird man sich das anschauen müssen, weil natürlich jetzt ist einiges gekippt. Jetzt kippen Tech-Aktien und Ähnliches wieder nach unten, die eher von der Nachhaltigkeit her zum Teil besser waren. Und es kommen ganz klassische Rüstungsaktien, Metallindustrie und sowas steigen jetzt stark, als würde man sich das dort anschauen müssen. Aber was man jedenfalls sagen kann, ist es nicht so,

[09:16] dass ich sage, ich will grün oder nachhaltig investieren und dann verdiene ich damit nichts, sondern es ist allen klar, die Leute wollen schon auch schauen, dass ihr Geld nicht irgendwo schlecht veranlagt ist. Also es ist nicht so, dass man sich zwischen Nachhaltigkeit und Gewinn entscheiden muss, ob sie wirklich besser sind als die anderen. Wird man sehen, langfristig glaube ich schon, weil einfach geringeres Risiko drinnen ist. Aber es ist eindeutig so, dass auch ein nachhaltiges Unternehmen Geld verdienen kann und damit ich als Investor auch eine Rendite bekommen kann. Und das war in den letzten Jahren sogar eher besser als bei den klassischen Fonds. Aber es muss nicht zwingend sein, dass wenn ich jetzt in Wind oder Photovoltaik investiere, dass ich da 100 pro auf der sicheren Seite bin. Das würde wahrscheinlich auch unternehmensabhängig sein. Absolut. Das muss ich mir als einzelnen Unternehmen anschauen.

[10:00] Und es gibt auch immer Trends, weil vor zehn Jahren gab es gewisse Gründe, weil da waren die Solaranlagen zum Beispiel noch sehr abhängig von Einspeistarifen und ähnlichen. Wenn die dann nicht so verlängert wurden, dann war plötzlich der Wert von so einer Anlage deutlich schlechter, weil sie nicht konkurrenzfähig war am Strommarkt. Heute ist es so, will jeder raus aus diesen geförderten Tarifen, weil sich jetzt die Wind- und Solarparkbetreiber blöd verdienen mit den Markttarifen, weil plötzlich der Strom so viel weiter oben ist und plötzlich ist die Solarenergie eher eine günstige Energie. Das heißt, die verdienen jetzt wirklich am Markt sehr gutes Geld. Also da ist man dort, wenn man jetzt vor ein paar Jahren eine Wind- oder Solaraktie gekauft hat, die sich halbwegs schlau angestellt hat, dann war man gut dabei. Also konnte man eindeutig Geld verdienen, aber es sind auch schon Solarunternehmen pleite gegangen.

[10:45] Das muss man auch sagen. Macht jetzt die E-Säule von ESG bei dir nur jetzt der Energiewandel, beeinflusst durch den Klimawandel und die Technik dieses E aus? Oder spielt da zum Beispiel auch das Thema Ernährung, Regionalität, Feed the World eine Rolle drinnen? Das ist ja sehr spannend. Es gibt ja sehr viele Konzepte. Es gibt diese SDGs, diese Sustainable Development Goals der UNO, diese 17 Stück. Da ist alles drinnen von Armut, Ozeane, Ähnliches. Die Themen, die du gebracht hast, zum Beispiel in das E, spielt jedenfalls das Environmental, also Wasserverbrauch, Wasserarmut, Regionalität im Sinne von, dass Transport CO2 produziert, das spielt jedenfalls eine Rolle. Wo dann die Abgrenzung stärker stattfindet, sind die Social- und die Governance-Themen, die halt dann eben nach ESG-Definition nicht mehr im E drinnen sind. Aber das E ist jetzt nicht nur CO2. CO2 ist ein großer Treiber davon, aber Themen wie Abfallwirtschaft,

[11:49] Themen wie Wasserverbrauch, Grundwasser, solche Themen sind alles Environmental Themen. Und ein ganz großes ist die Biodiversität, die irgendwie kommen wird, die gibt es jetzt schon natürlich als Thema, die aber in der Taxonomie irgendwie jetzt auch bei das Klimaziel kommen wird, die fällt auch unter das E. Ist hochinteressant, werden wir uns sicherlich in Folgeblogs widmen, den einzelnen Säulen im Detail. Wir wollen ja heute auch ein bisschen so ESG-Kunde betreiben, aus Sicht der Finanz, aus Sicht eines Menschen, der aus der Geldwirtschaft kommt. Wie schaut es eigentlich aus mit den Säulen Social and Governance, also Soziales? Und Governance übersetze ich jetzt als Führung und Transparenz, sind das Architeenthemen, jetzt einmal auf Österreich bezogen, die man halt auch wie früher in den Nachhaltigkeitsberichten als Feigenblatt nimmt? Oder hat das tatsächlich auch einen Impact auf künftige Kreditvergaben an deine Firma, dein Vorhaben? Also ich persönlich finde beides sehr wichtig.

[12:55] Es ist nur so, das Governance-Thema hat in Banken in Bereichen immer eine Rolle gespielt, stark in den letzten Jahren, alles was jetzt, wenn man Panama Papers und solche Dinge denkt, diese ganzen Geldwäsche-Skandale, das ist im weitesten Sinne Governance. Also wenn es darum geht, okay, Anti-Money-Laundering, know your customer, dass ich also quasi nicht in irgendwelche Terrorfinanzierungen involviert bin, Korruption, das sind Dinge, die interessieren in eine Bank schon, weil da kann man schon ordentlich drüber stolpern. Also nicht nur jetzt eben aus den Architeenthemen heraus, sondern das ist etwas, was für eine Bank relevant ist. Oder auch wenn in einem Unternehmen einer alles rauf und runter bestimmt, wird die Bank trotzdem verleitet sein, dem einen Kredit zu geben, wenn es gut läuft. Aber der Bank ist bewusst, nennt man Key Man Risk, Key Woman natürlich genauso, wenn eine entscheidende Person im Unternehmen nicht mehr ist,

[13:41] Übergabe von Unternehmen, das sind Themen, die Banken schon irgendwo immer interessiert haben, noch bevor es als Governance quasi genannt wurde. Das Social-Thema, glaube ich, ist eines, wird stark davon abhängen, wie sehr wird es auch gepusht, weil das ist, ich will es niemandem zu nahe treten, aber das Kreditrisiko aus einem Social-Thema halte ich schon für geringer. Also Unternehmen, die, ich glaube, dass Unternehmen, die einen relevanten Frauenanteil haben, in Summe, könnte man wahrscheinlich auch den Beweis führen, stabiler sind, aber das ist schon noch weiter als quasi CO2-starke Unternehmen oder die mittelfristig Probleme bekommen. Also da wird es schwieriger sein, dass die Bank das aus sich heraus betreibt. Sie wird das sicher sich in den Bericht hineinschreiben, sie wird das auch versuchen aus diesen SDGs und sonstiges hineinbringen, aber da ist da, auch wenn der Regulator sagt, er ist da sehr drauf, habe ich schon das Gefühl,

[14:30] dass dem Regulator das E wichtiger ist als das S. Das sieht man auch ein bisschen daran, jetzt mit der Ukraine-Krise zum Beispiel, es hätte diese Sozialtaxonomie der EU geben sollen, die ist einmal zurückgestellt und ich habe auch eine gewisse Sympathie, dass man sagt, okay, wir können uns nicht auf alles konzentrieren und wie gesagt, ich halte das S und das G für sehr wichtig, ich bin noch nicht sicher, ob man alles gleichzeitig unterbringen wird und habe schon das Gefühl, dass in den Banken das E momentan höher aufgehängt ist als das S und das G. Entschuldige, ich habe da reingesprochen, aber eine Frage, die mich jetzt noch interessiert, wo würdest du das Thema Human Resources ansiedeln? Siedelst du das jetzt im Social-Bereich an aus der Sicht eines Unternehmers, einer Unternehmerin oder im Governance-Bereich? Sicher beides und wahrscheinlich sogar auch im E-Bereich, weil eben Human Resources

[15:18] ist so Sachen wie Reisemanagement und sowas ist meistens auch irgendwo bei einer Human Resources, das ist ein vielen Unternehmen ein relevantes Environmental-Thema, Social jedenfalls, weil natürlich die Personalführung, Diversität, Unfallstatistik, wenn man jetzt an Industriebetriebe und sowas denkt, Lieferkette, Menschenrechte und solche Themen, die werden sich wohl dort zum Teil abspielen und Governance hat auch mit HR zu tun, weil die Unternehmenskultur in Wahrheit einer der größten Treiber ist für gute Governance. Wenn ich eine tonende Top heiße in dem Bereich, wenn ich sage, ich habe einen Chef, der immer nur herumbrüllt, dann kann ich in Policies hineinschreiben, was ich will, dann werde ich keine sehr freundliche und keine kooperative Unternehmenskultur haben und wenn ich sage, okay, ich will vier Augenprinzipien haben, aber in der HR wird es ganz anders gelebt, also spielt die HR schon noch mit hinein, obwohl da wahrscheinlich die Business-Bereiche

[16:08] noch relevanter sind im Governance, würde ich auf den ersten Blick sagen. Okay, was gehört zu Governance noch dazu? Ich nehme an, jetzt einmal Thema EU, USA, Umgang mit Daten möglicherweise, weil jeder Konzern, jede kleine Firma ist heute auch eine Datenbank im weitesten Sinn. Spielt das für dich unter Governance eine große Rolle jetzt im Hinblick auf Bonität in der Finanzwirtschaft? Datenschutz ist sicher ein großes Thema, würde man wohl am ehesten in die Governance hineingeben, genauso wie generell Compliance mit Regelungen. Darum geht es in der Governance, dass ich sage, ich habe einerseits eine Struktur im Unternehmen, dass es dort Kontrollfunktionen und ähnliches gibt, dass ich Transparenz habe und dass ich compliant bin, sprich, dass ich mich an die Gesetze halte und da fällt sicher der Datenschutz darunter und gerade in Unternehmen wie Google und ähnliches denke, da ist der Umgang mit Daten

[17:03] erstens ein ganz großer Treiber ihres Ergebnisses, also dort zu verstehen, wie sie damit umgehen und sicher ein ganz großes Reputationsrisiko, das sieht man immer, wenn irgendwer gehackt wird, wenn irgendwelche Kundendaten geleakt werden, das ist nichts, was ein Unternehmen gerne möchte und das kann eindeutig die Reputation und damit auch die Kundenansprache eines Unternehmens treffen und dann indirekt eine Bank oder einen Versicherer zum Beispiel, wenn ich sage, okay, mein Kunde kommt irgendwo ins Gerede aufgrund von Datenschutz, Lex wird wohl unter Governance am besten passen, würde ich auch so sehen. Wie gehen Finanzinstitute mit Daten um? Ich nehme an, sehr vorsichtig, sehr schützend, weil in Wirklichkeit war ja früher das Bankgeheimnis eben ein großes Geheimnis auf das man sich sozusagen verlassen hat, verlassen konnte, das wurde natürlich aber auch Missbrauch dieses Bankengeheimnis und es ist jetzt, wie soll ich sagen, ich möchte nicht sagen

[18:01] aufgeweicht, aber es lässt weniger Verglichen mit vor 20 Jahren ist es sicher aufgeweicht, bewusst aufgeweicht, es lässt weniger Missbrauch zu, aber wie gehen Banken oder Finanzinstitute mit Daten an, bleiben wir ganz kurz, mit Daten um, sorry, bleiben wir ganz kurz noch einmal bei der Transparenz. Das Bankgeheimnis, das kann ich als Ex-Bankangehörter schon sagen, das ist schon etwas, das man in der Bank von Anfang an mitbekommt und immer das ein großes Thema ist, es gibt diesen Bankwesengesetz, das ist glaube ich der Paragraf 38 oder 35 irgendwie so, ist das Bankgeheimnis und manche behaupten, es ist im Verfassungsrang, was nicht ganz stimmt, aber es ist schon hoch aufgehängt in Banken, also wenn man an der Bank anfängt, in allen Bankkursen, wie wichtig das Bankgeheimnis ist, das kriegt man schon immer von Anfang an mit, also natürlich gibt es immer Missbrauch, das ist auch keine Frage,

[18:48] aber das ist schon ein Thema, sicher stärker als in anderen Branchen, wo es dieses Thema nicht gab, dass was mir ein Kunde erzählt, ich nicht weiter erzähle, ist schon tief drin in Banken, dass die Themen, die ich irgendwo abspeichere, dass die nicht immer nach außen gehen müssen, also das war eine Bank-IT und sonstiges, war das immer ein sehr wichtiges Thema und das ist schon irgendwie der DNA von Banken drin, das würde ich eindeutig so sehen, dass es Missbrauch gab, nämlich in beide Richtungen, einerseits, dass trotzdem Daten nach außen gegangen sind und andererseits, dass man es für plumpe Geldwäsche missbraucht hat, ist auch klar, deswegen macht es auch Sinn, dass es jetzt vor Steuerbehörden schwerer ist, dass ich es halten kann, dass ich jetzt nicht mehr Nummernkonten eröffnen kann, wo niemand weiß, um das Geld gehört, solche Dinge sind irgendwo auch in Österreich jetzt vorbei

[19:27] seit 20 Jahren und das Problem, das Banken haben, wie alle anderen Unternehmen, ich habe sensible Daten, nicht Gesundheitsdaten, aber Finanzdaten sind natürlich eindeutig sensible Daten, sowohl nach der Datenschutz-Grundverordnung, also diesen EU-Regeln, aber auch nach dem Menschenverstand, sehr logisch, also niemand will, dass seine finanziellen Verhältnisse, weder weil sie sehr positiv oder weil sie sehr negativ sind, irgendwo im Kreis herumgehen, also sie hat sensible Daten, sie hat viele Daten, sie muss mit den Daten arbeiten, sie muss sie speichern, dementsprechend hat sie das Risiko mit Leaks und mit Ähnlichem und wovor Banken jetzt operativ stehen, ist Banken würden gerne, um für ihre Kunden schneller zu sein und eine moderne IT zu haben, auch stärker auf Cloud-Lösungen und Ähnliches setzen und da müssen Banken besonders aufpassen, wer ist ihr Cloud-Provider, mit wem arbeiten sie dort, also da müssen sie aufpassen, dass sie zwischen Flexibilität

[20:16] und auf der anderen Seite Sicherheit den richtigen Weg finden, also Banken haben eindeutig das Thema und geben auch viel Geld dafür aus, weil natürlich das will sich keine Bank geben, ganz plump gesprochen, schaut in der Öffentlichkeit sehr schlecht aus, wenn man da Leaks hat, wenn nämlich relevanten Daten rausgehen, der Regulator schaut da drauf, also Datenschutz ist in Banken schon ein großes Thema, auch wenn wir, wir machen zum Teil IT-Projekte mit Banken, die Frage kommt immer, wie geht das, wo werden die Daten verarbeitet, was passiert hier, das wird in Banken schon erst genommen. Also die sind in der dritten Säule eigentlich bestens vorbereitet, wenn man sie losgelöst auch als Unternehmen per se sieht und da sind wir eigentlich eh schon beim Abschluss, wir sind so bei 20 Minuten, das haben wir uns auch vorgenommen, aber jetzt vielleicht eine kurze, schnelle Antwort,

[20:59] wir haben jetzt über die drei Säulen gesprochen und ich hoffe, Sie, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, wissen jetzt ein bisschen mehr, was diese Säulen ESG bedeuten, wir bleiben natürlich da drauf. Letzte Frage an dich, weil wir sind ja bei Forerunners ESG&F und Finance, wir betrachten auch diese Säule, wie gut sind die Banken auf ESG oder auf SDG, du hast das vorher erwähnt, eingestellt und vorbereitet. Würdest du das jetzt auf einer Skala von 1 bis 10 sagen, wie sind die österreichischen Banken darauf eingestellt, vorbereitet, wo werden sie in zwei, drei Jahren sein? Also ich würde sagen, wie ich sage, Banken im eigenen Betrieb ganz gut, da würde ich Ihnen eine 8 oder sowas geben, da sind sie sowohl was Governance, Social wahrscheinlich noch am schwächsten, aber auch ganz okay, wenn ich das vergleiche mit anderen Unternehmen und Environmental ganz okay, wo sie noch viel Aufholbedarf haben,

[21:56] ist bei ihrem Portfolio zu verstehen, was spielt sich bei meinen Kunden ab, wie viel CO2 finanziere ich eigentlich so, das ist etwas, da würde ich Ihnen eine 3 geben, aber nicht, dass ich sage, die Banken sind jetzt katastrophal schlecht, sondern das ist einfach ein ziemlich neues Thema, da ist noch ein Weg zu gehen. Wenn ich die Banken ins Verhältnis zu anderen Industrien stellen würde, würde ich sagen, sie sind ein bisschen hinterführenden Industrieunternehmen, aber sind da gut im Rennen, aber da ist noch, also Banken müssen die nächsten 10 Jahre viel machen in dem Bereich, weil einfach in dem Thema viel Neues gekommen ist. Okay, war einmal eine schöne Einführung. Stefan, ich bedanke mich bei dir, bin schon neugierig, was wir dann als nächstes Mal machen, wahrscheinlich eine der 3 Säulen im Detail beobachten. Danke auf jeden Fall, dass du bei ForRunners gewesen bist,

[22:44] danke für das Interview. Vielen Dank, das hat mir sehr Spaß gemacht.

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