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Gleichberechtigt, aber nicht gleich behandelt: Wo der Radsport noch Barrieren hat

Radfahren gilt als leicht zugängliche Form der Bewegung. Für Menschen mit Behinderung hängt die Teilnahme jedoch von passenden Angeboten, Betreuung und sichtbaren Einstiegen in den Sport ab. Harald J. Mayer, Präsident des Österreichischen Radsportverbands, spricht im Podcast über Paracycling, Nachwuchssuche und eine Gleichstellung, die im Reglement weiter ist als im gesellschaftlichen Alltag.

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Podcast14.07.2026

Ein Fahrrad steht in vielen österreichischen Haushalten. Harald J. Mayer schätzt den Anteil im Podcast auf rund 68 bis 70 Prozent. Die Pandemie habe zusätzlich gezeigt, welche Vorteile Radfahren hat: Es lässt sich allein ausüben, dient der Bewegung und funktioniert ebenso als Verkehrsmittel. Aus einem klassischen Sportgerät ist für viele ein Teil des Alltags geworden.

Diese Breite verändert auch die Aufgabe des Österreichischen Radsportverbands. Mayer beschreibt ihn zwar als Verband des Leistungs- und Spitzensports, zugleich wolle man sich stärker dem Radfahren in seiner ganzen Vielfalt zuwenden. Besonders deutlich wird das beim Paracycling. Denn die einfache Formel „Rad nehmen und losfahren“ stimmt nur, wenn passende Räder, Trainingsmöglichkeiten, Wege und Ansprechpersonen vorhanden sind.

Inklusion beginnt nicht erst beim Wettkampf

Mayer fasst Inklusion im Gespräch in einem einfachen Satz zusammen: „Inklusion ist, wenn alle mitmachen dürfen.“ Für den Radsport bedeutet das mehr als eine eigene Wertung bei Großveranstaltungen. Menschen mit Behinderung müssen eine Sportart kennenlernen, ausprobieren und sich beraten lassen können, bevor überhaupt eine Entscheidung für regelmäßiges Training oder Leistungssport fällt.

Der Radsport bietet dafür unterschiedliche Klassen und Radtypen. Mayer verweist auf die Paracycling-Europameisterschaften in Schwanenstadt, bei denen verschiedene Formen des Rennsports sichtbar wurden, darunter Bewerbe mit Liegerädern und Dreirädern. Welche Klasse passt, hängt von der jeweiligen Behinderung und den sportlichen Möglichkeiten ab. Gerade am Anfang braucht es daher mehr als Begeisterung: Athletinnen und Athleten müssen herausfinden können, welches Gerät und welche Disziplin zu ihnen passen.

Die Leistungen im österreichischen Paracycling sind dabei längst kein Randthema. Im Podcast nennt Mayer eine Medaillenbilanz, bei der sechs von insgesamt neun österreichischen Medaillen aus dem Radsport kamen. Er hebt jedoch nicht nur einzelne Sieger hervor, sondern spricht von der gesamten parathletischen Nationalmannschaft. Alter und Ausgangslage seien unterschiedlich, der sportliche Anspruch aber klar erkennbar.

Trainer, Reisen und ein erster Kontakt

Der Verband unterstützt Parathletinnen und Parathleten laut Mayer mit Arbeitszeit und Betreuung. Wer keinen eigenen Trainer hat, kann auf einen vom Verband bereitgestellten Trainer zurückgreifen. Auch bei Entsendungen zu internationalen Wettkämpfen begleitet der Verband das Team. Im Gespräch nennt Mayer Weltmeisterschaften in Kanada und die Paralympischen Spiele in Tokio als Beispiele.

Die zweite Aufgabe liegt im Nachwuchsbereich. Bei den Talent Days im Bundessportzentrum Südstadt präsentieren sich unterschiedliche Sportarten jungen Menschen mit Behinderung. Die Veranstaltung ist keine Initiative des Radsportverbands allein; der Verband beteiligt sich daran. Interessierte können Sportarten ausprobieren, mit Trainerinnen und Trainern sprechen und Athletinnen oder Athleten kennenlernen.

Das ist praktisch relevant, weil die Wahl einer Disziplin für angehende Leistungssportlerinnen und Leistungssportler eine grundsätzliche Entscheidung sein kann. Bei den Talent Days können sie verschiedene Sportarten kennenlernen, zur Probe ausüben und danach entscheiden, worauf sie sich konzentrieren wollen.

Mayer nennt den Paracycling-Athleten Walter Ablinger als Beispiel für einen Sportler, der über seine Erfolge und bei Vorträgen wirkt. In den Shownotes wird neben Ablinger auch die Radsportlerin Anna Kiesenhofer als Vorbild angeführt. Solche Namen schaffen Aufmerksamkeit. Der entscheidende Schritt bleibt aber der direkte Zugang zu einem Verein, einem passenden Rad und fachlicher Begleitung.

Regeln können gleich sein, Aufmerksamkeit bleibt ungleich

Bei der Frage nach Gleichstellung zieht Mayer eine klare Grenze. Frauen- und Männerbewerbe seien im österreichischen Radsport bereits weit entwickelt; er verweist unter anderem auf eine eigene Frauenradliga. Für das Paracycling formuliert er es anders: Die Athletinnen und Athleten seien „gleichberechtigt, aber nicht gleich behandelt“.

Der Unterschied ist wichtig. Ein Platz im Verband und Startmöglichkeiten bei Bewerben sorgen noch nicht automatisch für dieselbe öffentliche Wahrnehmung oder für passende Bedingungen im Alltag. Genau dort sieht Mayer weiteren Wegbedarf. Die Gesellschaft müsse die Leistungen von Parathletinnen und Parathleten stärker wahrnehmen und ihre Bedürfnisse genauer berücksichtigen.

Seine Bilanz zur Infrastruktur fällt nicht pauschal negativ aus. Beim Ausbau von Radwegen, bei der Barrierefreiheit und beim öffentlichen Willen, mehr Möglichkeiten zu schaffen, erkennt er Fortschritte. Gleichzeitig fordert er zusätzliche Angebote, die gezielter auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingehen. Welche Anpassungen konkret fehlen, führt er im Gespräch nicht aus. Sein Appell ist dennoch klar: Die vorhandenen Möglichkeiten sollen sich besser an den jeweiligen Notwendigkeiten orientieren.

Teilhabe darf nicht von Eigeninitiative allein abhängen

Im Podcast wird auch deutlich, wie niedrig und zugleich wie fragil die formale Einstiegsschwelle ist. Wer sich für den Radsport interessiert, soll über die Website des Verbands Kontakt aufnehmen oder anrufen. Der Verband könne Vereine und passende Ansprechpersonen vermitteln. Das gilt für junge Talente, erwachsene Einsteigerinnen und Einsteiger sowie Menschen mit Behinderung.

Ein Telefonat ist ein unkomplizierter Anfang. Ein inklusives System kann sich darauf aber nicht ausruhen. Es muss auch jene erreichen, die noch keinen Vereinskontakt haben, ihre Möglichkeiten nicht kennen oder nicht wissen, welche Ausrüstung sie benötigen. Talenttage, sichtbare Vorbilder und konkrete Beratung schließen genau diese Lücke zwischen einem grundsätzlichen Recht auf Teilnahme und einer tatsächlich nutzbaren Chance.

Mayers eigene Verbindung zum Radsport reicht bis in seine Jugend zurück. Sein Vater war Sprecher bei großen Radsportveranstaltungen, er selbst arbeitete ebenfalls als Platzsprecher bei Radrennen, Lauf- und Skilanglaufveranstaltungen. Nach einer kaufmännischen Laufbahn blieb er dem Sport verbunden und übernahm 2019 die Präsidentschaft des Verbands. Diese Biografie erklärt, warum er den Radsport zugleich als Wettkampf, Organisation und öffentliche Erzählung betrachtet.

Für mehr Inklusion braucht es alle drei Ebenen: sportlich passende Klassen, verlässliche Strukturen und eine Öffentlichkeit, die Paracycling nicht nur bei Medaillen wahrnimmt. Der Verband hat dafür Angebote aufgebaut. Vollständig eingelöst ist der Anspruch erst, wenn das Mitmachen nicht von Zufall, außergewöhnlicher Beharrlichkeit oder dem richtigen Kontakt zur richtigen Zeit abhängt.


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[00:00] Hallo und gratuliere dir! Du bist bei Forerunners Network gelandet. Good People, good Stories, statt täglich neuer Skandale. Also Besuch unsere Homepage. dort triffst du viel mehr gute Dinge als sonst. denkt wo Lösungen Ideen und Innovationen Masterclasses Und die besten Stories zum Wandel. Werde auch du ein Forerunter und besuche uns auf forerunner.network. Und jetzt viel Spaß beim Podcast Forerunners Network, der ESG & Finance Block für den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Für Menschen die neue Wege gehen. Herzlich willkommen bei Forerunners.network! Der Einleitungsschinklist vorbei. ich schaue da gerade in meinem Studiokammerl und sehe einen lächelten Harald Meier Chef des Radsportverbandes in Österreich. Ja wir reden aber heute eigentlich nur bedingt Über Sport, voran aus. Network kümmert sich ja in seinen Rubriken auch um das Thema Inklusion. Auch um das tema Breite, Soziales, Führung und da gibt es erstaunlich viele Berührungspunkte die der österreichische Radsportverband hier hat.

[01:26] aber stellen wir vielleicht einmal den Harald Meier vor für Menschen, die ihn noch nicht kennen. Lieber Harald ich hoffe per du ist in Ordnung. Wie bist du eigentlich zum Ratsport? gekommen. Du bist jetzt kein ehemaliger Spitzenfahrer, es gab ja einen Harald Meier im Radsport. da bitte nicht zu verwechseln ist ein relativ geläufiger Name nämlich an. wie is deine wieder in Sachen Radsports? Wie is deine weiter in Sachen Manager der du jetzt im Radesport sein musst. Naja, ich würde das einmal so sagen. Zunächst einmal ein herzliches Grüß Gott! Ich freue mich, dass ich hier sein kann und wir gemeinsam ein bisschen plaudern können über den Radsport und vielen anderen Themen die da mit verbunden sind. Ich habe eine ganz normale Ausbildung gehabt, eine kauftmännische Ausbildung gehabt und hab mich nebenbei seit meiner Kindheit immer über die Sportreportage als Blattsprecher bei Radsportveranstaltungen, bei Laufveranstaltung, bei Skilang-Laufveranstaltingen bemüht.

[02:42] Und ob wir irgendwann einmal die Entscheidung treffen müssen, magst du diese sportliche Karriere weiter oder wendest du dich anderen Themen zu? Ich habe meine Kaufmännischen Ausbildung besonnen und hab den kaufmännlichen Weg eingeschlagen. Wenn er letzter Aufenthalb war nicht wahr! Ich bin der Geschäftsführer von Schiboiduscho in Österreich. Aber meine Liebe zum Radsport habe ich immer wieder behalten und bin dem österreichischen Radsportsverband immer verbunden geblieben, seit dem Jahr zwei Tausend Neunzehn als Präsident dabei! Was verbindet mich mit dem Radsport? Jahrzehnte lange Kenntnis. Eigentlich hat uns mein Vater zusammengebracht, der auch schon Sprecher war der großen Radsportsveranstaltung und ich bin als Jugendlicher schon mit ihm dabei gewesen. Ja Radspoort erlebte im Augenblick eine, man kann nicht sagen Rennaissance, es erlebt eigentlich eine Breite die sie noch nie zuvor da war musst du eigentlich beantworten. Der Radsport in Österreich ist die Spitze, aber die Breite was Radfahren betrifft und wie viele Menschen es sich auf ein Rad zu setzen um die Arbeit zu fahren auch entteilt des Sportes.

[04:06] Es ist eine Massenbewegung. von wie vielen Menschen sprechen wir jetzt? vom Radfahrenden Österreicherinnen? Wie viele Richtiges Sportler sind da dabei, vielleicht ein paar Zahlen. Sehr gerne! Also ich glaube dass es in Wirklichkeit so ist. die neue Entwicklung das Radfahren an sich ist weniger der Rad. Sport als das Rad fahren an sich und mit dem Rad fahren hat doch sicherlich die Pandemie eine große Rolle gespielt hat man viele viele Vorteile entdeckt. erstens einmal dass man diesen sport alleine ausüben kann, dass er sehr gesund ist und auch aus medizinischer Sicht immer wieder empfohlen wird. Und das er vor allem ein Sport ist der für alle Gesellschaftsschichten sehr geeignet ist – auch für Männer und Frauen was nicht unbedingt vorher der Fall war. Es ist richtig, der österreichische Radsportverband ist ein Elite-Radsport verbannt aber wir sind jetzt gerade dabei uns der Breite zuzuwenden.

[05:08] und wenn Zahlen gefordert sind, dann sage ich ungefähr von den vier Millionen Haushalten die es in Österreich gibt. Es sind etwa, ich sage, siebzig Prozent, achtundsechzig, siebenzig Prozent. Sie haben ein Fahrrad und natürlich auch so viele muss man sagen sind aktiv mit dem Fahrrad unterwegs. das heißt viele Menschen sind mobil mit dem Fahrrad unterwegs und genießen dabei alle Vorteile, die dieses Radfahren mit sich bringt. Für die Gesundheit bis hin, ich brauche keinen Backplatz! Wir wollen heute – und ich glaube das ist ein ganz wichtiges Thema für die Zukunft zumindest ist es für die Vorrangers ein Wiesn-Thema über Barrierefreiheit und Inklusion sprechen. Warum sitzt dann bei mir der Präsident des Radsportverbandes? Warum seid ihr oder glaubst du, seiteter Vorreiter? ist Radfahren- oder Radsports für Behinderte mehr als eine Dekoration eines Verbandes, mehr als ein Architeenthema? Warum glaubst Du bist du es qualifiziert als Radsporverbandspräsident für dieses

[06:23] Interview?". Ich glaube, dass es zwei ganz wesentliche Punkte gibt die da ganz entscheidend sind. Erstens wenn es immer um das Thema Reconvaleszenz geht dann ist die medizinische Empfehlung das Radfahren ob man das jetzt Autor oder Indormacht ist gar nicht so wesentlich. aber die Tatsache dass die Bewegung am Rad sehr viel hilft wieder rasch zu genießen und gesund zu werden ist wichtig. Und der zweite Punkt ist, es ist einmal mehr wichtiger für jene Menschen die eine Behinderung haben – ganz egal in welcher Form. Ist es eine ideale Möglichkeit, mehr Freude durch Bewegung am Leben zu gewinnen und die richtige Distanz und die richtige Einstellung zu dieser nicht reparierbaren Behinderungen zu finden? Und wenn ich jetzt sage, der Radsportverband sitzt ja sehr gerne am Tisch. Wenn ich mir vor Augen halte was bedeutet Inklusion eigentlich? Dann bedeutet es dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört oder anders Inklusion ist wenn alle mitmachen dürfen.

[07:42] und beim Radfahren dürfen alle mit machen und sollen alle mitmachen. Und das ist der Grund, warum wir hinter unserem Paralympischen Team stehen uns für die Medaillen, die die österreichischen Sportler, die Paratlet mit nach Hause gebracht haben sehr dankbar sind. Sehr herzlich gratulieren! Denn von insgesamt neun Medailen haben sechs die Radsportler gebracht und zwar ältere Persönlichkeiten wie auch sehr junge. Das ist schon gut so, dass es so ist. Für Menschen die mit Radfahren und Inklusion im sportlichen Bereich weniger anfangen oder noch neuem Thema sind welche sportlichen Bewerbe finden wir innerhalb des Radsportverbandes? Es gibt ideales Beispiel ich kann da nur auf YouTube verweisen und die Europameisterschafter Barathleten im Radsport haben heuer zum zweiten Mal in Schwannenstadt stattgefunden. Und da gibt es von Behinderungen, im Rollstuhl bis zum Liegendfahren bis zum Dreirad alle möglichen Formen wie man seiner Klasse trotz Behinderung Ausdruck verleihen kann.

[09:04] Und aus diesem Grund glaube ich ganz einfach, dass man sich das anschauen muss und einmal feststellen muss wie bewundernswert es eigentlich ist. Weil ganz junge Menschen die keine Beine mehr haben im Rollstuhl hervorragende Leistungen bringen oder Menschen, die durch einen Unfall behindert sind, ebenfalls volle sportliche Leistung bringen können Geht ihr da auch aktiv auf junge Menschen zu, die eben mit Behinderungen leben und versucht sie für den Sport, für den Leistungssport zu gewinnen? Machen das Vorbilder wie Thomas Geyersbicher durch die mediale Berichterstattung? oder ist der Radsport verbannt, mit der einen Teil seiner Arbeitszeit auch diese Aufgabe. Der Radsportverband widmet einen Teil seiner Arbeitszeit den Baratleten und stellt einen Trainer zur Verfügung, der mit dem Barateleten gemeinsam agiert wenn sie keinen eigenen Trainer haben. der mit ihnen die Entsendungen bereist, ob das jetzt zum Beispiel die Weltmeisterschaften in Kanada sind oder die Olympischen Spiele in Tokio waren.

[10:17] Der österreichische Radsportverband ist mit den Paragleten gemeinsam unterwegs und auch im Parao-Olympischen Komitee untergebracht, das übrigens ganz hervorragende Arbeit für die Sportlerinnen und Sportler leistet. Und dann gibt es natürlich auch noch Methoden an denen wir uns gerne beteiligen um junge Sportlern mit Behinderung zu gewinnen. zuletzt zum Beispiel bei den Talent Days im Bundes-Sportzentrum Südstadt wo man verschiedenste Sportarten kennen lernen kann darunter auch den Radsport. Talente, vielleicht verdienen wir da ein zweites Wort dazu. Ist das eine Initiative des ÖRV oder seid ihr damit dabei? Wie kann man sich das vorstellen? Es ist keine Initiative des OERVs. Das ist eine Initiative bei der sich verschiedenste Sportarten vorstellen und präsentieren jungen Menschen mit Behinderung. Und diese jungen Menschen mit Behinderung können sich dann entscheiden, möchten sie gerne diesen oder jenen Sport machen. Können den Sport dann mal zur Probe ausführen? Können wir Trainern sprechen?

[11:33] Könnern mit anderen Athleten sprechen dabei so dass er sich ein gutes Bild machen kann? was könnte denn mich für die Zukunft interessieren? Denn ein Sportler mit Behnderung muss eine Grundsatzentscheidung treffen wenn er in, ich sage jetzt einmal, rennmäßig betreiben möchte. worauf konzentriere ich mich, worauf fokussiere ich mich? und bei diesem Talentase hat er erste Möglichkeiten mit verschiedenen Sportarten Kontakt zu haben. Wenn man zum Beispiel unseren Parathleten Walter Ablinger hier kennen lernt ja mit Gold medaillieren Weltmeistertitel nach Hause gekommen ist, dann ist es schon faszinierend ihm bei seinen Vorträgen zuzuhören. Wir hören nicht nur über den Sport sondern auch über die Persönlichkeit und die Entwicklung und vor allem die unglaubliche Motivation die man da ausziehen kann spricht. Das klingt wirklich wunderbar beim Zuhören und ich kann mir vorstellen dass das vielleicht noch viel, man sagt halt kontentreich oder tiefer geht solche Gespräche als die Gespräche mit der Anführungszeichen nicht behinderten Spitzen-Sportler, weil da unheimlich viel wie soll ich sagen noch mehr Hürde und Barriere dazwischen ist diese Leistungen mal zu bringen.

[12:51] Also finde ich toll das jetzt einmal gehört zu haben. unsere Hörgerinnen sicher auch Das sind wir jetzt schon dass den Walter Ablinger genannt. bei Vorbildern, bei Rollmodels Wer sind jetzt diese Vorbilder? Vor-Runner, die man im Augenblick Menschen, die den Radsport in Österreich ausüben wollen anbieten kann. Natürlich ist es so dass man sich immer wieder Persönlichkeiten verpflichtet, verpflichtes der falsche Ausdruck zu Persönlichkeiten hingezogen fühlt, die besonders gute Leistungen bringen. aber ich glaube in diesem Fall muss man sagen und das möchte auch ausdrücklich tun als Präsident des österreichischen Radsportsverbandes fühle ich mich der gesamten Parathletischen Nationalmannschaft zugetan. Denn hier sind viele Persönlichkeiten, die in unterschiedlichen Sportarten Großes können zeigen und jeder auf seine eigene Art faszinierend ist. Und wenn man zum Beispiel spricht Radrennfahrer ohne Behinderung ins Ziel kommen – und Radrennenfahrer mit Behinderungen ins Ziel Sie sprechen nicht über die Schwierigkeiten, die sich ihnen in den Weg gestellt haben.

[14:07] Sondern sie freuen sich über den Erfolg und genießen es, Sieger über sich selbst zu sein. Und das ist eigentlich das Entscheidende und Faszinierende, wenn man das miterleben kann.". Radfahren ist ein Sport, du hast es gesagt. Der fast so einfach ist wie Laufen. man geht hinaus und man nimmt sich einen Rad. Man bewegt sich. jetzt ein bisschen Feedback oder auf den Beginn. Gleichberechtigung, Barrierefreiheit junge Menschen die mit dem Rad und das spreche ich nicht nur sportlich unterwegs sein wollen oder Menschen mit Behinderungen in der Öffentlichkeit unterwegs sein wollen, siehst du die schon gleich behandelt? Gerecht behandelt? oder gibt es hier Dinge, die man machen kann, die vielleicht recht naheliegend wären um einfach Gleichberechtigung und Mobilität auf zwei Rädern für Menschenbehinderungen besser zu machen. Also ist mit Sicherheit so dass die Gleichberechnung zum Beispiel bei Männer und Frauen schon sehr weit fortgeschritten sind.

[15:25] Das muss man an dieser Stelle sagen, weil es nicht selbstverständlich ist. Wenn man die österreichischen Radsportverband nimmt dann gibt das hier Militisch Sport eine Herren-Radliga und eine Damenradliga. Die Damenradliga hat in der Jahr zweiundzwanziger zweites Jahr erlebt Und sie ist eigentlich mit Rittkortbeteiligung zu Ende gegangen. Natürlich ein Segen bei den Olympischen Spielen, im Gründungsjahr der Frauenratliga eine Österreicherin. Eine olympische Medaille holt nach hundert und zwanzig Jahren. Den KW-Achzehnhundert neunundachtzig war es Adolf Schmal, der zwei Medaillen geholt hat mit den Olympischspielen in Athen. aber das ist natürlich entsegen wenn so etwas passiert. Wenn du mich fragst ob die Parasportler Damen und Herren beim Paracycling, ob die gleichberechtigt sind dann sage ich sie sind gleich berechtigt aber nicht gleich behandelt. Da glaube ich müssen wir noch einen Weg gehen, den zweiten Weg in der Gesellschaft um lasse mich einmal sagen das noch besser zum Ausdruck zu bringen.

[16:41] Okay und wenn ich jetzt ganz normal in den Tagesverkehr schaue Das ist aber jetzt, da musst du kein Fachmann sein als ein residentes Radsportverband. Aber du siehst natürlich die Breite und du legst sehr viele Kilometer im Jahr mit dem Auto zurück in deiner Funktion, aber auch viele Kilometern mit dem Rad. Hast Du das Gefühl dass für behinderte Freizeitsportler genug Angebot? Ja, stehen Österreich was es die Mobilität betrifft? Ist das in Ordnung? könnte hier mehr passieren. Ich weiß du bist ja jetzt kein Verkehrsforscher und Verkehrsfachmann aber weil wir eben gerade im Thema Inklusion Equality und Gleichberechtigung sind möchte ich einfach diese Frage an dieser Stelle stellen. Ich glaube dass es nicht so ist, ich glaube dass man für die Behindertensportler noch mehr Möglichkeiten schaffen muss vielleicht noch Möglichkeiten schaffen muss, die auf ihre Notwendigkeit noch gezielter eingehen. Aber gesamthaft gesehen darf ich mit der Entwicklung des Radwegebaus, der Entwicklung der Barrierefreiheit, des öffentlichen Willens hier mehr Möglichkeiten zu schaffen nicht unzufrieden sein.

[18:01] Dennoch es gibt eine kleine Appell für die Behindertssportler noch mehr Möglichkeiten schaffen, die sich ihre Notwindigkeiten noch besser anpassen. Klare Aussage, danke dafür! Wir kommen schon Richtung Schluss, werden immer unsere fünfzehn bis zwanzig Minuten, die hoffentlich interessant für die Hörerinnen sind. und wir haben heute sehr viel Neues gehört und ich kehre jetzt wieder zu dir zurück. Du hast schon ein wenig erzählt, wie du in den Radsport gekommen bist. Aber irgendwo wird dich ja mehr fasziniert haben als das bloße Sprechen alleine. also die letzte Frage ist sozusagen eine Harald Meier persönliche Doppelfrage. Wer sind jetzt so deine Vorbilder oder voran? Im Bereich des Radsportes gewesen, welche Persönlichkeiten haben dich fasziniert und welche Persöhnlichkeiten faszinieren dich als Vertreterinnen der Barrierefreiheit und Inklusion heute? Ja ich glaube es gibt im Sport immer ultimative Persönlichkeiten die man nimmt. Und da gibt es eine internationale Persönschaft das ist eindeutig Eddie Merckx Große Skandale, tolle Leistungen geboten hat.

[19:24] Fünfmal den Giro d'Italia, fünfmal die Tour de France gewonnen hat. Aus österreichischer Sicht gibt es natürlich einen überragenden Wolfgang Steinmeier der viermal die Österreich-Routhfahrt gewonnen und er dreimal Glocknerkönig war aber an dieser Stelle sehr erwähnt dass es vielleicht nicht so die großen Wolfgang Steinmeier gegeben hätte, wenn ich gleichzeitig eine Rode mit der Ecke in Gas gegeben hätte. Wenn immer wieder gefordert hätte mit drei Rundfahrt Siegen und viermal den Glockner-Sieg. Und das sind die Amateurzeiten – und wenn man dann ein bisschen in die nahe Vergangenheit schaut Dann muss man schon dazu sagen, dass Sportler wie Georg Totschnigte eine Etappe bei der Tour de France gewinnen konnte oder Patrick Conradt eine ETAppe bei den Tour de Frans gewinnen hatte. Oder ein Marco Haller, der einen UCI-Weltkabrenner in Hamburg gewinnen könnte. Dass das schon Persönlichkeiten sind die eine ganz Exzellente! wie sie den Kartett des österreichischen Radsports sind.

[20:35] und wenn man sich die Vergangenheit im Wahl der beliebtesten Radsportler Österreichs anschaut, wo Patrick Connor hat bei den Herren gewonnen. Wo Anna Kissenhofer bei den Damen gewonnen hat und Walter Ablinger bei dem Paratleten gewonnen hätte auch hier wählen wir den beliebtsten Sportler also nicht nur bei den Namen aber auch mit den Paratleton. dann freut es mich ganz besonders dass wir tolle Erfolge haben das wir Gleichberechtigung und Inklusion erleben dürfen. Und dass wir also eigentlich groß am bedeutenden Radsportverband sehr, sehr in der Gegenwart leben. Das war und ist doch ein hervorragendes Gespräch, wo du dich ein bisschen dann klassischen Radelfahrerschnupfen durchquellen musst. Vielleicht nur einen Schlusssatz? Und die Werbung. in eigener Sache hat sich der ERV-Vertritt durch dich lieber Harald Meier hier verdient. Wenn ich jetzt talentes Versäumt habe aber als junger Sportler oder als Reifversportler einsteigen will eben den Behindertensport in der österreichische Radsportverband anbieten.

[21:49] Wie tue ich das, weißt du? Wie ist da meine Entritz-Türe? Also die Entritztüre findet auf der Webpage des österreichischen Radsportsverbandes statt wo wir … Der wird uns Kontakt aufzunehmen. Das bedeutet wenn es ein junger Sportler ist kann sie einen vorhanden rufen. Wenn's ein Sportler is der nen Verein sucht Ganz einfach anrufen und wenn es ein Behinderter Sportler ist, ganz einfach anrufen. Es gibt mit Sicherheit den richtigen Hinweis für jeden Interessierten weil wir freuen uns über neue Namen und Neuinteressen. Lieber Harald ich danke für das Gespräch in Namen von Vorranes Network unserer Redaktion und wünsche dir dem Radsport der Inklusion, der Barrierefreiheit und den riesigen Erfolg! Vielen Dank. Vielen Dank für die Einladung und danke fürs Gespräch!

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